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Hochzeitsbräuche

Hochzeitsbräuche und Hochzeitsspiele


Das Brautstraußwerfen:

Einer der wohl am weitesten verbreiteten Hochzeitsbräuche ist das Brautstraußwerfen. Gerade von den unverheirateten weiblichen Hochzeitsgästen wird die Braut meist sehr bewundert.
Sie hat ihren Traummann gefunden, trägt ein wunderschönes, meist weißes oder cremefarbenes Kleid, strahlt vor Glück und steht an diesem, Ihren so lang ersehnten und besonderen Tag im absoluten Mittelpunkt.

Darum möchten ihre noch nicht verheirateten Freundinnen und weiblichen Verwandten und Freundinnen natürliche gerne wissen, welche von Ihnen vielleicht die nächste glückliche Braut sein wird (so heisst es jedenfalls, wenn man diesem Brauch Glauben schenken darf und möchte). Um dieses herauszufinden, gibt es diesen doch wohl schon recht alten Brauch!

Dazu versammeln sich alle unverheirateten weiblichen Hochzeitsgäste an einer geeigneten Stelle der Feierlocation, um den Brautstrauss der Braut (manchmal gibt es hierfür auch einen extra gebundenen Zweitstrauss) zu fangen. Die Braut stellt sich üblicherweise mit dem Rücken zu ihnen. Sie hebt dann den Brautstrauß hoch, zählt meistens von 3 rückwärts und wirft ihn über Ihre Schultern nach hinten.

Es wird gesagt, dass diejenige, die als Siegerin aus diesem Brautstraußwerfen hervorgeht, also den Strauß fängt, als nächste heiratet (ob dies immer so stattfindet konnte bis dato nicht geklärt werden, aber selbst wir haben ein Paar dabei gehabt, die nach dem Fangen des Brautstrausses recht schnell geheiratet haben ;-) ).

Man sollte jedoch etwas beachten: Es sollten genügend unverheiratete weibliche Gäste da sein, wenn nämlich nur einige wenige Frauen dort stehen, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass die Braut beim Brautstraußwerfen ins Leere wirft und der Brautstrauß dadurch beschädigt wird. Zur Not können auch unverheiratete Männer mit dazu gestellt werden - denn schliesslich gibt es dort auch genug Singles bzw. ledige Herren - warum nicht auch einmal eine Tradition erweitern!!!!

Damit kommen wir gleich zum nächsten Punkt: Wenn mehrere Frauen/Jungesellen gleichzeitig versuchen, den Brautstrauß zu fangen, sieht er danach meist etwas zerrupft aus (Wildes Gerangel/Action). Außerdem möchten viele Bräute ihren Strauß auch als Andenken an die Hochzeit behalten. Darum empfiehlt es sich, beim Floristen nicht nur den „richtigen" Brautstrauß zu bestellen, sondern auch eine etwas kleinere Kopie davon (eben der oben angesprochene "Zweitstrauss"), diese wird dann von vielen Bräuten zum Brautstrausswerfen benutzt!!!

Dann ist das Fangen meist leichter und die Braut hat immer noch ihr Andenken an den schönsten Tag in ihrem Leben.





Der Schleiertanz:

Sinn und Zweck des Schleiertanzes ist es, dass die Braut und der Bräutigam sich damit noch ein wenig Taschengeld für die Flitterwochen oder für den Kinderwagen (wenn Nachwuchs geplant ist oder vielleicht schon im Anmarsch ist) ertanzen. Jeder, der mit der Braut, oder dem Bräutigam tanzen möchte, muss dafür einen kleinen Obulus spenden. Während des Schleiertanzes (meistens sind es 3-4 Songs Gutelaune-/Stimmungsmusik)kann so durchaus ein nettes Sümmchen vom Ehepaar ertanzt werden. Da der Schleiertanz heutzutage aber nicht mehr jedem geläufig ist, sollte ein Moderator oder die Band den Schleiertanz und den Ablauf des ganzen Tanzspieles den Gästen erklären.

So funktiniert der Schleiertanz üblicherweise:

Für gewöhnlich wird dieses Spiel ab 0:00 Uhr, also am Ende des Hochzeitstages bzw. nach der Torte oder dem Mitternachtsbuffet, gespielt, und es funktioniert folgendermassen: Die Braut bekommt den Schleier abgenommen, denn Sie ist ja nun offiziell eine Ehefrau (sollte die Braut keinen Schleier tragen, kann man auch eine weisse Tischdecke oder ein dazu besorgtes Stück Tüll benutzen).
Die Gäste halten den Schleier hoch über das Brautpaar (meistens reichen 4 grosse Männer hierfür).
Das Brautpaar tanzt nun ein paar Takte zusammen unter diesem Schleier.
Dazu wird ein flottes Musikstück (meistens wird ein Discofox gewünscht, bzw. 3- 4 Songs)gespielt.
Es werden wieder alle Gäste mit einbezogen. Diesmal dürfen nicht nur Braut und Bräutigam tanzen, sondern jeder Gast darf mit der Braut oder dem Bräutigam tanzen und wirft dafür ein Geldstück oder einen Geldschein in den Schleier/das Tischtuch.
Also wie in der Tanzschule - das Prinzip "Abklatschen"!

Der Schleiertanz ist vielleicht eines der beliebtesten und bekanntesten Hochzeitsspiele.
Mit diesem Spiel bringen Sie nach der Hochzeitstorte oder dem Mitternachtsbuffet auf jeden Fall ganz schnell wieder Schwung in Ihre Hochzeitsgesellschaft und alle haben daran grossen Spaß!!!





Strumpfbandversteigerung:

Ein weiteres beliebtes Hochzeitsspiel ist die Strumpfbandversteigerung. Jede Braut trägt üblicherweise auf ihrer Hochzeit ein Strumpfband unter dem Kleid.
Dieses wird an passender Stelle durch den Bräutigam ausgezogen (meistens, zur allgemeinen Erheiterung der Gäste mit den Zähnen!).
Nun ist es an den Männern, dieses Strumpfband zu ersteigern und somit auch wieder ein nettes Sümmchen für das frisch verheiratete Paar einzuspielen.
Meistens übernimmt die Versteigerung einer der Trauzeugen.
Auch dieses Spiel erfreut sich grösster Beliebtheit unter der ganzen Hochzeitsgesellschaft!

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