Mike´s Lieblingsgitarristen

Oft werde ich in den Pausen unserer Liveauftritte nach meinem absoluten Gitarrenidol oder meinem Lieblingsgitarristen gefragt und was ich privat so hören würde. Ich habe gar keinen Gitarristen den ich ganz besonders mag. Es sind vielmehr einige Gitarristen die mich stark in meinem Spiel beeinflusst haben und von denen ich auch Heute noch Fan bin. Als ich mit 14 Jahren anfing Gitarre zu spielen war ich absoluter AC/DC und wollte wie Angus Young spielen können, später kam Van Halen dazu und ich spielte einige Eddie van Halen Riffs und Licks nach. Doch dann kam mein damaliger Gitarrenlehrer, ich nahm damals ca. ein 3/4 Gitarrenunterricht in der Kamp-Lintforter Musikschule, mit Arpeggios und solchen Dingen um die Ecke. Das ganze Zeugs wofür u.a. Yngwie Malmsteen bekannt war und ich flippte völlig aus! Dieses ganze Neo-Classical Metal Zeugs war genau mein Ding und ich konnte einfach nicht genug davon bekommen. Yngwie ist sehr von dem damaligen Deep Purple und auch noch heutigen Rainbow Gitarristen Ritchie Blackmore und Jimi Hendrix beeinflusst, also forschte ich auch in den End-Sechzigern und Siebzigern. Nebenbei hörte ich auch viel Iron Maiden, Ozzy Osbourne und was die Achtziger noch so an Shred-Gitarristen hervorbrachten. Irgendwann gab mir ein Bekannter Jeff Beck´s Guitar Shop auf CD mit und ich war ziemlich beeindruckt über den Tone den dieser Mann in seinen Fingern hatte. Der Großteil meiner Freunde, Bekannte war einen ganzen Tacken älter als ich und meist selbst Musiker, Plattensammler und Musikfreaks. In dieser Zeit konnte ich sehr viel über Musik lernen und entdeckte ständig Neues auf dem Gitarrensektor.

Alben der Gitarrenhelden

Hier ein paar Alben die mich maßgeblich in meinem Gitarrenspiel beeinflusst haben, die ich mir immer wieder gerne angehört habe und in die ich auch Heute gerne noch reinhöre.

1. Yngwie Malmsteen – Marching Out & Trial by Fire

2. Zakk Wylde´s – Pride & Glory

3. Jimi Hendrix – Band of Gypsy

4. Iron Maiden – Live After Death (Adrian Smith / Dave Murray)

5. Stevie Salas – Back from the Living

6. Steve Stevens – Atomic Playboys

7. Jeff Beck – Led Boots & Wired

8. Ozzy Osbourne – No Rest for the Wicked & Ozzmosis

9. Rainbow – Rising & On Stage

10. Badlands – Voodoo Highway (Jake e. Lee)

11. Pat Travers – Best of Pat Travers

12. Electric Sun – Earthquake & Firewind (Uli Jon Roth)

13. Guns ´n Roses – Use your Illusion I & II (Slash)

14. The Michael Schenker Group – Gleichnamiges Album

Mir würde beim weiteren Nachdenken mit großer Sicherheit noch einiges mehr einfallen. Namen wie Vinnie Moore, Frank Marino, Steve Vai, Joe Satriani, Tony Macalpine, Joe Stump, Warren DeMartini, Dann Huff, Tony Spinner, Neal Schon etc. schießen mir gerade in den Kopf. Meine gleichaltrigen Freunde hörten damals eher Rage aganist the Machine, Nirvana etc., das war einfach nicht mein Ding damals. Heutzutage weiß ich auch sehr die Crossover- und Grunge-Bewegung zu schätzen. Jetzt sind es Klassiker aus meiner Jugend! 😛

Mike´s Gitarrenidole